Neuigkeiten

Ein Assessment-Center an der Jungmannschule

Auf einer Party kann man interessante Menschen kennenlernen, z. B. Frau Barbara Lehr, die auf professioneller Ebene Assessments durchführt“, mit diesen Worten leitete Elisabeth Bonsen am Sonnabend, dem 17. September 2016 in den Unterrichtsräumen der Jungmannschule ein professionelles Assessment-Center ein. Sie hatte auf einer Feier eine ehemalige Jungmannschülerin kennengelernt, mit der sie ins Gespräch kam, an dessen Ende der Plan stand, ein Assessment an der JMS durchzuführen. Barbara Lehrs Motiv: Ihrer „alten“ Schule etwas dafür zurückzugeben, dass sie dort engagierten Lehrerinnen und Lehrern begegnet ist, die ihr viel vermittelt und mitgegeben haben

Die Idee wurde von Frau Bonsen in die Wipo-Fachschaft getragen und schlussendlich haben sich vierzehn motivierte Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs auf dieses zeitaufwendige Auswahlverfahren für die Vergabe von Arbeitsstellen eingelassen; sozusagen eine Probe für den Ernstfall.

Spannung und Aufregung lagen in der Luft, denn die Probe für den Ernstfall ist ja auch schon eine Art Ernstfall.

Die SchülerInnen wurden in zwei Gruppen geteilt. In der einen Gruppe waren die Probanden, in der anderen die Beobachter. Am Nachmittag tauschten die Gruppen dann ihren jeweiligen Aufgabenbereich. Jede SchülerIn musste sich in einer zeitlich eng begrenzten Selbstpräsentation auch durchaus überraschenden und unerwarteten Fragen stellen und in einer zweiten Phase eine Gruppenaufgabe unter Zeitdruck und den scharfen Augen des Beobachterteams lösen.

Frau Lehr (links im Bild) hatte zur Unterstützung ihre Kollegin Frau Kerstin Sawallisch mitgebracht, die beide ihren freien Samstag geopfert haben und viel Freude an der Arbeit mit den Schülerinnen hatten. In der abschließenden Feedbackrunde wurde beiden Referentinnen für ihren Einsatz herzlich gedankt; sie selbst befanden das Schülerteam als besonders leistungsstark und durchgehend konzentriert. Dieses hohe Niveau hatten sie nicht erwartet.

Wir sagen DANKE für diesen lehrreichen und kompetent durchgeführten Tag. Und vielleicht findet sich wieder einmal jemand, der seiner „alten“ Schule etwas zurückgeben möchte. Manchmal trifft man so jemanden auch auf einer Party.

 

Deutscher Schulmeister 2016

Die Floorball Mannschaft WKII unserer Schule hat am 19.6.2016 in Leipzig den SchulCup, also die Deutsche Schüler-Meisterschaft, gewonnen. [Bericht]

conneckt - Neues Schülerunternehmen an der Jungmannschule

Ein Artikel aus der SHZ

Europas bestes Schülerunternehmen

Es ist unglaublich und der Jubel wurde in den Nachthimmel geschrien.

Nach drei aufregenden und vollkommen ausgefüllten Tagen haben unsere Schüler und Schülerinnen es tatsächlich geschafft. Ihnen wurde die höchste europäische Auszeichnung übereicht und zudem gewannen sie auch nach den FedEx Sonderpreis als nachhaltigstes und sozial engagiertes Unternehmen.

Hier der Bericht vom Verwaltungschef Bendix Sibbel:

Schließlich begann am Abend das Galadinner mit festlichem Dresscode, nettem Rahmenprogramm, vielen Reden, leckerem Essen und zunächst der Verleihung vieler Sonderpreise. Völlig überraschend wurde einer davon uns zuteil: Der FedEx Access Award. Die enge Zusammenarbeit mit Kompass'98, unser Innovationsgeist und der dabei immense finanzielle Erfolg, von dem auch diese soziale Institution profitieren wird, waren entscheidende Faktoren, die zu der Einschätzung maßgeblich beitrugen, RAUTECK habe die Anforderungen der globalen Wirtschaft am besten umgesetzt. Der Preis: Fünf Tablets, deren zukünftige Verwendung noch unbekannt ist. Allerdings kam nicht so recht Freude über diesen Sonderpreis auf. Einerseits war die Auszeichnung sehr überraschend und andererseits machte sich auch die Befürchtung im Team breit, nur maximal einen Preis erhalten zu können.
Schließlich gegen 22:30 Uhr war es endlich soweit, das Galadinner gipfelte in der Verleihungszeremonie des Hauptpreises. Nachdem aber mit Israel und Lettland zwei Teams platziert worden waren, die nach unserem Eindruck nicht unbedingt zum Favoritenkreis zählten, sodass noch einige starke Teams berechtigterweise auf den großen Coup hoffen durften, sank die Erwartungshaltung und Hoffnung kontnuierlich. Zudem verpasste auch die Aussage des Jurypräsidenten, keiner der Juroren hätte für sein Heimatland gestimmt, unserer Hoffnung einen starken Dämpfer, da uns so von Anfang an drei der möglichen zehn Stimmen fehlten - also doch ein Heimnachteil. Zwar gab es viele, im Nachhinein offensichtliche Hinweise auf den Sieger, wie zum Beispiel der Exkurs des Jurypräsidenten zum vierten Weltmeistertitel für Deutschlands Fußballer in Brasilien letztes Jahr (vor uns haben erst drei deutsche Unternehmen den Europameistertitel der Schülerunternehmen errungen) oder die Ausrichtung der Fernsehkameras, jedoch existierte nur noch ein Funken Hoffnung. Der niedrigen Erwartungshaltung entsprechend kannte der Jubel nach der überraschenden Verkündung keine Grenzen. Der Weg zur Bühne war lang, die Konfettikanonen knallten zu früh und die Mitarbeiter auf der Bühne waren derart unkoordiniert, dass "norddeutsch-authentisch" noch nie besser passte. Wir schrien bis zur vollkommenen Heiserkeit und einige heulten wie die Schlosshunde - nur eben vor Glück - bis zur totalen Dehydration - Zeit, nachzutanken.....

Bestes Schülerunternehmen Deutschlands

grenzenloser Juben und totale Freude
stolze Jungmannschüler

Nachdem der Landeswettbewerb schon dramatisch verlaufen war und für uns die Fahrt nach Berlin als Sieger am Ende heraussprang, hatten die Unternehmer unserer Schule eigentlich schon alles erreicht. In den Wochen nach Kiel wurde aber fleißig weiterproduziert und auch die Taschen konnten endlich verkauft werden. Die Umsatzzahlen schossen in die Höhe und Gleiches geschah mit dem Aktienwert. Beim Bundesentscheid in Berlin waren dies die besten Werte und dies galt auch für die authentische und norddeutsche Präsentation, die von allen Mitgliedern der Jury ins Höchste gelobt wurde. Insgesamt stimmte aber das Gesamtpaket und so wurde RAUTECK zum besten Schülerunternehmen Deutschlands gekürt.

Nun geht es Ende Juli (Ferien) zum Europawettbewerb nach Berlin. Neben weiterer Produktion und den Verkauf muss nun alles in englischer Sprache übersetzt werden. Ich bin aber überzeugt, dass auch das sehr gut gelingt. (abü)

RAUTECK als neues Junior Unternehmen an unserer Schule

Das Unternehmensplanspiel Junior ist wieder an unserer Schule angekommen. Das Wipo Profil von Herrn Bürger hat sich zur Aufgabe gemacht, gebrauchte Autoteile zu recyceln. Aus Anschnallvorrichtungen werden Flaschenöffner hergestellt. Im Bild überreicht der Vorsitzende des Unternehmens Jon-Vincent Drewes der Schulleiterin einen Anteilsschein. Nun wird in der Weihnachtszeit weiter mit Hochdruck am Vertrieb gearbeitet. Weiteres erfährt man auf der hompage des Unternhemns: www.RAUTECK.de.

Elternbrief zum 2.Schulhalbjahr 2015/16

Das 2.Schulhalbjahr 2015/16 hat begonnen. In dem aktuellen Elternbrief finden sie entsprechende Informationen und Termine.

Busfahrkarten

Die Ausgabe der Fahrkarten für die auswärtigen Schüler erfolgt für das neue Schuljahr im Sekretariat. Mitzubringen ist ein neues bzw. aktuelles Passfoto, keine selbstgedruckten Fotos oder Bilder.

fett! - Eine Schüler-kuratierte Ausstellung über Fette in der Jungmannschule

Mit kompetenter und finanzieller Unterstützung des IPN (Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel) haben ein Kunst- und ein Chemiekurs des Einführungsjahrgangs an der Jungmannschule miteinander kooperiert, um eine naturwissenschaftliche Ausstellung zu gestalten. Das Thema der Ausstellung, Fette in all ihren Formen und Verwendungszusammenhängen, ist für ein breites Publikum aufbereitet: neben chemischen Verbindungen und Reaktionen erfährt man dort eine Menge über Kosmetik, Ernährung, Schönheitsideale und Gefahren in Hinblick auf Fett.

Während die Inhalte von dem Chemiekurs unter Leitung von Angelika Empen erarbeitet und redaktionell bearbeitet hat, entwickelten die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses von UlrikeThoms das Layout der Texte, planten die Verteilung der Inhalte im Raum, gestalteten Objekte, Filme und Grafiken als Anschauungsmaterial sowie ein Ankündigungsplakat. Dr. Lorenz Kampschulte vom IPN, der beide Kurse in einem ausführlichen Vortrag an seinen Erfahrungen als Kurator im Deutschen Museum München teilhaben ließ und das Projekt tatkräftig begleitet hat, vermittelte den Schülerinnen und Schülern notwendiges Wissen darüber, wie man die Besucher erreicht, aber auch, welche Teilschritte in der Planung notwendig sind. Vom Adressatenbezug bis zur Installation von Licht im Ausstellungsregal lernten die beiden Kurse, was alles dazu gehört, um Wissen interessant und gut verständlich zu vermitteln.

Das Ergebnis dieser fruchtbaren Zusammenarbeit ist bzw. war für Interessierte im Eingangsbereich der Jungmannschule zu entdecken.